Energie Bilder & Ninja-Magic

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Die Emotion im Schatten des Mondes

         - die Spriale aus Schmerz und Wut  

Wut, Trauer und Schmerz erleben wir fast jeden Tag in irgendeiner Form.

Diese Gefühle sind wichtig für unser Leben. Manchmal gelingt es jedoch nicht, diese wieder loszulassen. Als ob sie sich verselbständig hätten, kommen Erlebnisse, Gedanken und damit verbundene Emotionen immer wieder hoch. Wie eine Schallplatte mit Kratzer, die hängengeblieben ist und ein und dieselbe Stelle immer wiederholt. Dies blockiert wichtige Lebensenergien, hält uns in der Vergangenheit fest und verhindert, dass wir mit dem natürlichen Fluss des Lebens weitergehen können.

Die Theorie der TCM erklärt dies durch das Gleichgewicht der Wandlungsphasen: wenn wir verletzt werden empfinden wir Schmerz oder Trauer - diese Emotionen gehören zur Wandlungsphase Metall. Da das Verhältnis der Wandlungsphasen immer ausgeglichen sein muss, entsteht automatisch Wut (Aggression, Zorn) der Wandlungsphase Holz.

Bewusst nehmen wir meist nur eine Seite davon wahr. Dennoch ist die andere ebenfalls vorhanden – die Emotion im Schatten des Mondes.

Wie ein verwundeter Stier

Auf dem Bild ist eine Stierkampfarena zu sehen. Etwas im Hintergrund eine Frau im blauen Kleid, die Hände vor das Gesicht gehalten. Sie wirkt schutzlos und zart. Etwas darunter ein mächtiger, kampfbereiter Stier - bereit, die Frau zu beschützen.

Die Frau verkörpert die Verletzung, Schmerz und Trauer. Der Stier die Wut, die diese Verletzung hervorbringt.

Spriale von Schmerz und Wut

Die zweite Darstellung verdeutlicht die Bildwirkung: beide Emotionen, Schmerz und Verletzung repräsentiert durch die Frau, Aggression und Wut verkörpert durch den Stier, finden sich körperlich etwa auf Brusthöhe.

Aus der Anordnung im Bild ergibt sich eine abwärts führende Spirale: die Frau etwas im Hintergrund und etwas weiter oben; die kreisförmige Form der Arena Wand und die gebogene, nach vorne strebende Körperhaltung des Stieres.

So können die Emotionen sprialförmig nach und nach weiter absinken und sich schließlich auflösen. Die Energien können wieder ungestört fließen und das Leben wieder in Fluss kommen.


Von Worten und Bildern

Am Anfang war das Wort – das habe ich immer bezweifelt. Ich war nie eine Frau der Worte, weder der großen noch der kleinen. Meine Welt waren Bilder.

Worte waren für mich Schall und Rauch, überflüssig und Quell unnötiger Missverständnisse. Jegliche Ausschmückung empfand ich als störendes Beiwerk und reine Verschwendung.

So war mein Motto, mich möglichst kurz zu fassen, die Worte achtlos und hastig über den Zaun zu werfen, bloß nicht zu viele davon verlieren.

Inzwischen weiß ich, dass sie wichtig sind, jedes einzelne, wie man es sagt und wann.

So werde ich, die Frau der Bilder, nun die richtigen Worte finden, werde sie, falls nötig, neu erfinden, werde sie drehen und wenden, bis alles gesagt ist, bis alles richtig gesagt ist.

Um die Meeresgöttin Calypso von ihrem Fluch zu erlösen, muss man die richtigen Worte, die passende Formel kennen.

Aber man muss sie auch richtig sagen damit es funktioniert.


Anduril – geschmiedet aus den Bruchstücken von Narsil

In vielen Legenden, Sagen und Abenteuern spielen Schwerter eine zentrale Rolle.

Meist muss der Held Gefahren und Abenteuer bestehen, bevor er ein magisches Schwert erhält, dass ihm dann Stärke und Schutz verleiht.

Das Schwert von Gryffindor z.B., das den mutigen zur Hilfe eilt, oder das sagenhafte Schwert Excalibur aus der Artus Sage.

Schwerter in den energetischen Bildern sind meist aus Metall gefertigt, aus silberfarbenem Stahl.

Sie bringen eine Verletzung zum Ausdruck und dienen zur Ausleitung von Energie in Richtung des Griffes. Dies führt zur Harmonisierung der Störung.

Die zweite Darstellung weist auf eine Störung am Rücken hin. Neben dem Schwert an sich wirkt hier auch das Kleid mit dem dreiecksförmigen Ausschnitt mit der Fransenborte und die weinrote Farbe.

Die dritte Abbildung zeigt fünf Schwerter, die auf fünf Punkte an der Brust ausleitend wirken.



Im Hamsterrad

Gehetzt rennen wir von einem Termin zum nächsten, streng getaktet, dirigiert von unseren To-Do Listen. Diese füllen sich schneller, als wir die Punkte jemals abarbeiten könnten, und so immer verbissener dem unerreichbaren Ziel hinterher rennen, wie ein Hamster im Rad.

Oft fühle ich mich getrieben von der Angst, die Erwartungen, die an mich gestellt werden, oder die ich an mich stelle, nicht erfüllen zu können, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein, nicht die richtigen Entscheidungen zu treffen, angesichts der Fülle an Möglichkeiten. Selten findet sich die Zeit zu entspannen und sich zu erholen. Dann drehen sich die Gedanken oft weiter im Kreis oder sind schon bei der nächsten kniffeligen Aufgabe.

Für die Bereitstellung von Kraft für Arbeit und Tätigkeit ist die Wandlungsphase Holz zuständig. Wird über lange Zeit, vielleicht über Jahre, zu viel an Aktivität abverlangt, kommt es zu stetiger Überlastung - es wird zu viel Holz produziert. Der Energiefluss stagniert immer mehr, da die Geschmeidigkeit einer harmonischen Holzphase verloren geht.

Die Folge ist dauerhafte Müdigkeit und Reizbarkeit. Ein Gefühl der Überforderung und Unzulänglichkeit stellt sich ein. Wie eine unüberwindbare Mauer türmen sich die anstehenden Aufgaben vor mir auf: „das kann ich unmöglich schaffen.“

Eine ganze Reihe meiner Bilder beschäftigen sich damit, den Zustand der Erschöpfung und Überforderung zu harmonisieren, um wieder mit mehr Kraft und Gelassenheit durchs Leben zu gehen. Oft zeigt sich das überschüssige Holz in den Abbildungen in Form von Baumstämmen oder Holzstapeln.

Erdrückende Last

Betrachtet man die ersten beiden Bilder, wird die erdrückende Last der auf dem Kopf getragenen Bündel Holz förmlich spürbar.

Diese Visualisierungen bewirken, dass die überschüssige Holz-Energie nach unten absinken kann.

Wurzeln

Wie ein mächtiger, toter Wurzelstock hat sich das Holz im Schulterbereich festgesetzt. Dies führt zu Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Der Fluss nach unten ist blockiert.

Die Betrachtung des Bildes hilft, nach und nach diese „Verholzung“ zu lösen und nach unten wieder durchgängig zu machen.

Das Krokodil und der Vulkan

Haben sich die Reizbarkeit und Überforderung über lange Zeit angestaut, können selbst kleine Anlässe aggressiven Reaktionen oder Wutausbrüche auslösen. Wie ein Vulkan, bei dem die heiße Lava hochschießt. Dann scheint es fast unmöglich diesen Ausbruch zu verhindern. Man hat nicht genug Kraft, der hochschnellenden Energie etwas entgegenzusetzten.

Das Bild wirkt dem entgegen: dargestellt ist ein Krokodil, dass mit aufgerissenem Maul aus dem Bild auf den Betrachter zuzukommen scheint. Darüber ein rauchender Vulkan. Daneben befinden sich zwei Hügel – zwei weitere im Wasser schwimmende Krokodile, von denen nur die Augen aus dem Wasser ragen.

Das Krokodil ist ein wechselwarmes Tier, kann seine Temperatur nicht von sich aus auf einem Niveau halten, sondern ist von der Außentemperatur abhängig. Oft sieht man Krokodile reglos in der Sonne liegen. Man könnte denken, sie schlafen, oder können sich nur sehr langsam bewegen. Ein Krokodil kann jedoch blitzartig und gewaltig, wie aus dem Nichts zuschnappen.

Dies ist ein sehr gutes Bild für die gereizte Müdigkeit einerseits und die unerwartete heftige aggressive Reaktion andererseits. Hier passt auch die Farbe: Grün ist die Farbe der Wandlungsphase Holz. Das Krokodil zeigt sich jedoch nicht in einem kräftigen, gesunden Grün, sondern einem kränklichen, blasses und kraftlosen Grün, was eine Unausgewogenheit darstellt.

Man kann sich die energetische Funktionsweise des Bildes vorstellen wie bei einem Hampelmann: wenn man die Schnur nach unten zieht, bewegen sich automatisch die beiden Arme und Beine des Spielzeugs nach oben.

 

Wenn das Krokodil nach vorne schnellt und plötzlich zuschnappt, schwimmen die beiden anderen Krokodile gleichzeitig zur Seite und wirken jeweils auf einen Punkt am Hinterkopf der zur Gallenblasenleitbahn und zur Wandlungsphase Holz gehört (GB19). Dadurch wird die aufsteigende Energie herunter reguliert. Der in der Mitte dargestellte Vulkan kommt nicht zum drohenden Ausbruch, die hochschnellende Kraft sinkt in sich zusammen, es bleibt nur eine Rauchwolke.

So wird es immer leichter möglich, die vorher fast unvermeidbare aggressive Reaktion, den Ausbruch des Vulkans, zu verhindern. Man gewinnt mehr und mehr die Freiheit einen Schritt zurückzutreten, und anders zu reagieren, vielleicht mit Humor…


Wodurch werden wir krank?

Eine Ursache sind die sogenannten äußeren krankheitsauslösenden Faktoren.

Hier beschreibe ich einige davon und wie sie sich in meinen Bildern zeigen.

Bei diesen Faktoren handelt es sich um Störungen des gesunden Ablaufs im Körper. Diese Energien weisen bestimmte Charakteristiken auf, die Einflüssen von z.B. Kälte, Wind oder Feuchtigkeit ähneln. Es treten Wirkungen ein „als ob“ man sich in der Kälte aufgehalten, oder im zugigen Wind gestanden hätte.

Kälte

Dieser Störfaktor löst Wirkungen aus, als ob man in der Kälte gewesen war, wie nach einer Wanderung im Winter: die Hände sind kalt, steif und schlecht durchblutet.

Kältestörungen bewirken generell eine verminderte Funktion des betroffenen Bereiches.

Kälte stellt sich meist als Insekten dar, z.B. als Stubenfliege. Das Bild von Insekten vermittelt für mich ein Gefühl der Fremdartigkeit. Instinktiv möchte man sie loswerden und verscheuchen.

Das Runde Wasserglas verbildlicht die die Körpermitte. Die beiden schwarzen Fliegen zeigen Kältestörungen an diesen Stellen.

Wind

Auch Windstörungen zeigen sich als Insekten.

Hier handelt es sich allerdings um einen Störfaktor, der die Funktion erhöht. Er hat einen stechenden, aggressiven Charakter.

Ein passendes Bild ist hier eine Wespe: die auffallende Warnfärbung, das als aggressiv empfundene verhalten, die Gefahr, gestochen zu werden.

Die Gestreifte Färbung könnte auch auf eine Mischung von Wind und Kälte hinweisen.

Feuchtigkeit

Einlagerungen von „Feuchtigkeit“ treten als Pilze in Erscheinung.

Pilze sind schwammig und bestehen zum Großteil aus Wasser. Sie wachsen besonders gut in feuchter Umgebung.

Im ersten Bild läuft Wasser aus dem Stil eines Pilzes und zeigt hier die überschüssige Nässe.

Eine Sonderform stellt der Fliegenpilz dar. Hier handelt es sich nicht um normale Feuchtigkeit, sondern um eine Mischform. Ist der Pilz mit Schleim überzogen, weist das auf Bildung von Schleim hin, der nach einiger Zeit entsteht, wenn Feuchtigkeit und Hitze gemeinsam auftreten.

Schleim/Schlacken

Zäher Schleim oder Schlacken entwickeln sich aus Feuchtigkeit und Hitze.

Bilder die diese Störung anzeigen und beheben sind Schnecken und Amphibien, wie die Kröte mit den leuchtend orangen Punkten.